In der Schulzeit
Kein Abschluss ohne Anschluss
Für viele Jugendliche ist der Übergang von der Schule in den Beruf eine schwierige Situation mit vielen Problemen.
Das liegt oft daran, dass diese jungen Menschen ihre eigenen Stärken nicht kennen. Und wer seine Potentiale nicht kennt, kann diese auch nicht in Verbindung mit dem passenden Beruf bringen! Dieser Problematik wollen wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern vorbeugen.
Im Rahmen des nordrhein-westfälischen Übergangssystems "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA) führen wir das Einstiegsinstrument (ESI) als Element der beruflichen Orientierung für Schülerinnen und Schüler (SuS) der Jahrgangsstufe 8 durch. Es hilft ihnen dabei, individuelle Stärken und Potenziale zu erkunden und hinsichtlich einer Übersetzung in die Berufswelt zu reflektieren. Die SuS bearbeiten handlungsorientierte Aufgaben und ordnen das Feedback in den sogenannten Stärken-Kompass ein. Sie werden hierbei pädagogisch begleitet, angeleitet und beobachtet. Das Einstiegsinstrument beinhaltet keine Berufsempfehlung.
Bei der Berufsfelderkundung gewinnen die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse, an 3 Tagen in 3 Berufsfeldern, Einblicke in die Berufswelt. Sie erkunden exemplarisch mehrere Berufsfelder. Dabei lernen sie Arbeitsabläufe und verschiedene berufliche Tätigkeiten kennen.
Praxiskurse sind vertiefende Berufsorientierungsangebote, die in den Jahrgangsstufen 9 und 10 in Betrieben oder bei Bildungsträgern absolviert werden können. Sie vertiefen - aufbauend auf Potenzialanalyse, Berufsfelderkundung und Betriebspraktikum - die Praxiserfahrungen. Die Praxiskurse finden an drei Tagen in einem Berufsfeld statt.
Ansprechpersonen
Schüler*innen Werkstatt
In der Schule gescheitert, auf dem Werkhof wieder Mut und Perspektive!
Ziel des Projektes ist es, schulmüde junge Menschen durch künstlerisch-handwerkliche Arbeit wieder für das Lernen zu motivieren. Die Schüler*innen Werkstatt des Werkhofs bietet Jugendlichen die Möglichkeit, einen Teil ihrer Schulpflicht zu absolvieren.
Die Schüler*innen Werkstatt dauert in der Regel 1 Jahr.
Folgende Werkbereiche stehen zur Verfügung:
Demeter-Gärtnerei:
- Naturerlebnis draußen in der eigenen Gärtnerei
- Demeter-Gemüsebau
- von der Aussaat bis zur Ernte
- Kennenlernen von saisonalem Gemüse
Hauswirtschaft:
- gemeinsam genießen: sehen, riechen, fühlen, schmecken
- Kennenlernen einer gesunden Lebensführung
- Zubereitung von vollwertigen Mahlzeiten
- Textiles Gestalten
- Arbeit im Team
Holzwerkstatt:
- Ganz schön in Form. Nicht nur die Werkstücke sondern auch uns selbst in Form bringen
- Gestalten und Formen des Materials Holz mit handwerklichen und künstlerischen Techniken
- unter fachkundiger Anleitung Skulpturen und Kleinmöbel entwickeln und fertigen
Metallwerkstatt:
- Handwerklich - künsterlerische Arbeiten im Metallbereich
- Werkstücke fertigen und sich selbst verändern
- Von der Skizze bis zum fertigen Werkstück: Planungen, Zeichnungen, Konstruierungen
- Verschiedenen Metalle kennenlernen
- Mathematik, Physik und Geometrie
Farbe & Gestaltung:
- Künstlerisches Gestalten
- Kreativ werden
- Arbeiten mit Formen und Farben
- Techniken kennenlernen
- Farblehre
Ziel des Projektes ist es, schulmüde junge Menschen durch künstlerisch-handwerkliche Arbeit wieder für das Lernen zu motivieren.
Durchgeführt wird die Schüler*innen Werkstatt in den Räumen des Wekhofs in Dortmund Derne.
Ansprechperson Schüler*innen Werkstatt
Schulsozialarbeit
Als sozialer Bildungsträger bieten wir zusätzlich zu unseren vielfältigen Förderungs- und Qualifizierungsprojekten Sozialarbeit in der Schule an. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer der rechts genannten Schulen, können sich an diese Ansprechpartner*innen wenden.